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Dahinter steht die unausgesprochene Annahme, dass die arabischen Völker unfähig
sind, eine demo- kratische Gesellschaft zu bilden, und sie weder imstande noch
auch nur willens sind, die Menschen- würde zu achten. Das heißt mit
anderen Worten: Sie werden auch künftig von korrupten Despoten re- giert
werden. Es ist nicht Sache des Westens, sie zu bevormunden, geschweige denn, sie
zu verän- dern. Sache des Westens ist es allein, dafür zu sorgen, dass
die Despoten den westlichen Interessen nicht schaden. In dieser Weltsicht ist
es gefährlich, den Status quo zu verändern, und diejenigen, die für
sich selbst und ihre Landsleute ein besseres Leben wünschen, werden verurteilt
und häufig aktiv unter- drückt. Es ist nun einmal einfacher, billiger
und sicherer, einen unbequemen Diktator durch einen will- fährigen Diktator
zu ersetzen, als sich den unwägbaren Risiken eines Regimewandels auszusetzen,
zumal wenn dieser Wandel durch den in freien Wahlen ausgedrückten Willen
des Volkes vollzogen wird.
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